04.06.2022, eingestellt von Heinz-Dieter Klauß, Kategorien: Reise-Fotografie, Stadtportrait

Ein Bericht von Elmar Kemnade

01 Parlament | © Elmar Kemnade
Mitte Mai war ich mit der Familie für ein verlängertes Wochenende in Budapest. Fünf Tage. Der Reiseführer wurde erst vor Ort aufgeschlagen, also gab es vorher keinen Plan, außer, dass ein Zeitfenster für die Besichtigung des Parlamentsgebäudes gebucht war. Es gab genügend Zeit für das Spazieren durch die Straßen, wobei nur wenige Berührungspunkte wie Parlament, Fischerbastei, Burg und Heldenplatz gesetzt waren. Aber nicht zum Abhaken, sondern eher zum Sich-zu-Fuß-Annähern, z.B. an den Gellertberg und die Freiheitsstatue vom andern Donauufer aus über die grüne Freiheitsbrücke. Die Zitadelle war geschlossen, die Kettenbrücke leider komplett eingerüstet und wurde renoviert. Davon gibt es deshalb hier keine Bilder. Reisen ohne Kamera ist für den Hobbyfotografen undenkbar. Für die Städtereise nach Budapest habe ich mich bewusst für die Minimalausrüstung entschieden: Eine Kamera mit einer leichten Weitwinkel-Festbrennweite als Objektiv, zusammen 835g leicht. Der Bildwinkel ist deshalb bei allen Bildern derselbe, der Blickwinkel aber folgt den Spaziergängen durch die Stadt.